Fußreflexzonentherapie
Wirkungsmechanismus
Dass die Fußreflexzonentherapie hilft und wirkt zeigen tausende von
Erfahrungsberichte von Therapeuten und Patienten. Warum die Fußreflexzonentherapie
wirkt ist eine andere Frage. Dazu gibt es folgende Theorien:
Schulmedizinisch: Die Nervenendpunkte am Fuß leiten den Reiz
über den Ischiasnerv zur Wirbelsäule und von dort werden die Signale
weitergeleitet zu den einzelnen Organen.
Naturheilkundlich: Die Manipulation an den Reflexpunkten am Fuß
lösen kristalline Ablagerungen und Schlacken, dadurch läuft der Patient
leichter und entspannter und sein allgemeines Wohlbefinden wird gesteigert
und seine Selbstheilungskräfte angeregt.
Holistisch: Jede Zelle des Körpers enthält die Gesamtinformation
des Organismus und ist mit jeder anderen Zelle im Körper in Kontakt,
um Energie und Informationen auszutauschen. Aus diesem Grunde bewirkt
eine Stimulation an den Reflexpunkten am Fuß, an den Händen, am Ohr,
oder an der Zunge eine Reaktion an den entsprechenden Organen.
Geschichte
Sie beruht wahrscheinlich auf 4000 bis 5000 Jahre alte Überlieferungen
der Chinesen und Inder.
Auch Indianerstämme wussten von diesen Druckpunkten an den Füßen.
Dieses Wissen bildete die Grundlagen für die heute praktizierten Methoden
der Fußreflexzonenmassage und wurde von dem amerikanischen HNO
Arzt Dr. William H. Fitzgerald (1872-1942) erarbeitetet und der Masseurin
Eunice D. Ingham weiterentwickelt.
Hanne Marquardt aus Deutschland gründete 1967 gründete die
erste Lehrstätte für Fußeflexzonentherapie.
Indikationen
Störungen und Schmerzen am Bewegungsapparat, Haltungsschäden, Halswirbel-
oder Lendenwirbelsyndrom, Bewegungseinschränkung der Gelenke, muskuläre
Verspannungen, Sportverletzungen, Oberbauchsyndrom, Meteorismus, Gallenflussstörungen,
Obstipation, Hämorrhoiden, Dysmenorrhoe und andere funktionelle Zyklusstörungen,
chronischer Schnupfen, Sinusitis, Organschwächen, Stress, stehende Berufe,
Senk-, Spreiz- Plattfuß, lymphatische Belastungen und Abwehrschwächen,
auch bei Kindern, Kopfschmerzen verschiedenster Genese, Durchblutungsstörungen.
Die
Erstbehandlung dauert ca. 1,5 Std. inkl. Anamnese, Folgebehandlung ca.
35 - 45 Min.
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